Sunday, 19 September 2010

  • Heimservice München für die schwedische Freundin

    Lena erwartete Besuch von ihrer schwedischen Freundin Ester. Die beiden hatten sich vor zwei Jahren in Lenas Schule kennen gelernt. Ester war für einige Monate als schwedische Austauschschülerin nach München in Lenas Klasse gekommen. Schnell merkten Lena und Ester, dass sie nicht nur den gleichen Musikgeschmack hatten, sondern viele weitere gemeinsame Interessen. Lena zeigte ihrer schwedischen Freundin die Ecken Münchens, die nicht im Touristenführer standen. Außerdem verabredeten sie sich zum wöchentlichen Schwimmen am Sonntag. Viel zu schnell waren die Monate verflogen und es hieß Abschied nehmen. Man versprach sich gegenseitig im Kontakt zu bleiben und sie hielten sich auch daran. Ein Jahr später besuchte Lena Ester und ihre Familie für mehrere Tage in Schweden und Ester war an Reihe ihrer deutschen Freundin alles zu zeigen. Dieses Treffen war nun auch schon wieder ein Jahr her und so freute sich Lena ungemein ihre Freundin am Flughafen in die Arme zu schließen. Lena hatte ein großes Plakat gemalt, auf dem „Heimservice München für Ester“ stand. Die Schwedin musste grinsen, als sie in die Wartehalle kam. Die beiden redeten die gesamte Fahrt nach Hause über. Lena bereitete Ester außerdem darauf vor, dass sie eine Unmenge Essen erwartete. Ihre Mutter ein ganzes Kaffee Catering anlässlich Esters Besuch gebacken. Kekse, Waffeln und Kuchen wollten gegessen werden. Ester meinte, dass sie damit  gar keine Probleme hätte. Sie erinnerte sich an die Backkünste Lenas Mutter und freute sich besonders auf den Käsekuchen. Um die vielen Kalorien wieder abzutrainieren, müssten sie aber zwei Wochen lang durchschwimmen, meinte Ester scherzhaft. Beide beschlossen daraufhin um der alten Zeiten willen tatsächlich am nächsten Tag für einige Stunden die Schwimmhalle aufzusuchen. Ansonsten hatte Lena den Konzertbesuch einer gemeinsamen Lieblingsband geplant, eine Shoppingtour, und weitere Aktivitäten. Je nachdem worauf Ester Lust hatte. Nach einer guten halben Stunde Autofahrt waren die beiden bei Lena zu Hause angekommen. Ester wurde herzlich von Lenas Mutter und Vater und kurz von ihrem Bruder begrüßt. Nachdem Ester ihre Sachen im Gästezimmer verstaut hatte, wurde Kuchen gegessen.

    Am ersten Abend beschlossen die Freundinnen zu Hause zu bleiben und einen Film auf DVD anzuschauen. Lenas Mutter fragte, ob sie indisch bestellen wollten, aber sie waren noch satt genug von den Keksen und Kuchen. Vielleicht würden sie an einem anderen Abend Gebrauch vom Indisch Lieferservice machen. Die nächsten Tage waren beide immer unterwegs, weil sie die wenige Zeit bestmöglich nutzen wollten. Trotzdem war die gemeinsame Zeit wieder viel zu schnell vorbei und Ester flog zurück nach Schweden. Dank des Internets würden die beiden aber weiter Kontakt haben und es war bereits geplant, dass Lena im Frühling nach Schweden flog.

     

Friday, 20 August 2010

Brotaufstrich

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